Am Beginn der Sitzung erklärte Bürgermeister Johannes Zistl, es seien für den Tagesordnungspunkt vier benötigte Unterlagen bis zur Sitzung nicht vorgelegen.
Daher wurde der Tagesordnungspunkt vertagt.
1 Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung nach Art. 52 Abs. 3 GO
keine
2 Aktuelle Informationen aus dem Rathaus
Statt der Infos (am nächsten Dienstag ist ja die nächste Sitzung) bedankte sich Bürgermeister Zistl bei allen Gemeinderäten. Sie seien im Moment alle richtig gefordert. Allein im Dezember seien sechs Sitzungen. Heute sei die traditionelle "Platzerlsitzung", aber mit normaler Länge, nicht wie üblich verkürzt.
3 Gemeindehaus Großhöhenrain - Erweiterung des bestehenden Kindergarten - Vorstellung der Entwurfsplanungsvarianten
Das Gemeindehaus in Großhöhenrain soll als Kinderhaus ausgebaut und erweitert werden. Wegen steigendem Bedarf sollen auch Kindergrippen- und Kinderhort-Plätze geschaffen werden. Johannes Zistl erklärte kurz, dass es im Januar zu den Planungen noch eine Besprechung mit den Vereinen in Höhenrain geben werde. Das Gemeindehaus wird nämlich auch von den Chören, der Blasmusik und der Landjugend genutzt.
Der Wohnanbau - das im August 2021 gekaufte so genannte "Tessmannhaus" - wird abgerissen. Dort soll ein Neubau entstehen.
Frau Rieder von Rieder Architekten stellte zwei Planungsvarianten mit unterschiedlichen Raumaufteilungen vor. Die BGF (Bruttogrundfläche) des Neubaus beträgt 1.075 qm und die im Bestand überarbeitete Fläche 730 qm. Dort wurde die barrierefreie Toilette im Obergeschoss umgeplant. Dazu wird der Lastenaufzug entfernt und ein Personenaufzug zwischen beiden Gebäuden eingebaut.
Ein alternativer Eingang im Norden wurde mitgeplant. es gibt ein Kinderrestaurant im Erdgeschoss, Räume und ein Schlafraum für die Krippe, sowie Horträume und einen großen Hausaufgabenraum.
Die Landjugend bekommt einen gleich großen Lagerraum wie jetzt im Untergeschoss des Neubaus. Die Catering Küche der Vereine im Obergeschoss wird durch den Wegfall des Lastenaufzugs etwas größer.
Der Raum der Kirchenstiftung im Erdgeschoss bleibt wie gehabt bestehen.
Die Höhenrainer Musi und die Chöre behalten ihren jetzigen Musiraum mit Notenschränken und Platz für Schlagzeug und Instrumente. Durch eine große Tür (oder einen großen Durchbruch abhängig von der Statik) gelangt man in den großen Hausaufgabenraum im Neubau, der für Proben entsprechend genutzt werden kann.
Diese Planungen für die Vereine sind aber Zwischenlösungen, da ja nach einem zukünftigen Neubau des Feuerwehrhauses in Großhöhenrain das alte Feuerwehrhaus ein Vereinshaus werden soll.






