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Freitag, 28. März 2025

Ortsratsversammlung 2025

Ortsratssprecher Michael Hofstetter hatte wieder alle wichtigen Themen für unseren Ortsteil zusammengestellt und dazu Fragen aus der Bevölkerung gesammelt. Wie immer ein umfangreiches Programm, aber die wieder große Besucherzahl zeigt, dass er mit seinem Konzept seit Jahren richtig liegt.

Auch von der Kommune wird das Engagement der Ortsräte geschätzt, was man an der Anwesenheit von Bürgermeister Johannes Zistl und des neuen Bauamtsleiters Dominik Zacher sehen konnte.

Wegen der Informationsfülle und der ausführlichen Diskussionen möchte ich den Bericht zweiteilen. Zuerst einen zusammengefassten Überblick über die Versammlung und die Themen und danach eine ausführlichere Version.

Ortsratsversammlung Höhenrain am 27. März 2025

Am 27. März 2025 fand im Gasthofs Höhenrain unter großer Bürgerbeteiligung eine lebhafte Ortsratsversammlung statt. Zahlreiche Besucher waren erschienen, um sich über die aktuellen Themen und Entwicklungen zu informieren.

Begrüßung und Vorstellung

Ortsrat Michael Hofstetter eröffnete die Sitzung mit einer herzlichen Begrüßung von Bürgermeister Johannes Zistl, den anwesenden Gemeinderäten und dem Bauamtsleiter Dominik Zacher. Besonders wurde der langjährige Ortsrat Werner Frach erwähnt, der sich wegen eines anstehenden Wegzugs im April entschuldigte - ein Abschied, für den Hofstetter seinen Dank für Frachs engagierte Arbeit aussprach.

Ortsratssprecher Michael Hofstetter

Tagesordnung und Hauptthemen

Die Sitzung begann mit einer kurzen Vorstellung des Ortsrats und der Erklärung seiner Funktion im Vergleich zu einer Bürgerversammlung. Danach standen mehrere zentrale Themen auf der Agenda:

1. Sanierung der Grundschule Großhöhenrain:

Die Schule wurde in der Zeitung wegen ihres schlechten Zustands erwähnt. Bürgermeister Zistl und Bauamtsleiter Zacher berichteten, dass zwar die Innenausstattung noch gut sei, jedoch die Fassade, Fenster und Sockel dringend saniert werden müssten. Es werden 255.000 € in den Haushalt gestellt, um die notwendigen Maßnahmen - inklusive Brandschutzverbesserungen im 1. Stock - noch dieses Jahr umzusetzen.

2. Sanierung der Dorfstraße in Kleinhöhenrain:

Die Baustelle, die nach der Winterpause wieder in Gang kommt, wurde intensiv diskutiert. Die Straßensanierung mit Hangsicherung wird voraussichtlich bis Ende Juni fertiggestellt, wobei die Kosten inklusive Nachträgen inzwischen etwa 1 Mio. € betragen. Zudem wurden Fragen zur Höhe des Bordsteins und zur Beleuchtung gestellt, auf die Zacher kurzfristig Rückmeldung geben will.

3. Nahwärmeversorgung im Bereich Großhöhenrain und Gewerbegebiet:

Obwohl die Nahwärmeversorgung kein direktes Gemeindevorhaben ist, wurde mit Bürgermeister und Bauamtsleiter über die Herausforderungen gesprochen - etwa hinsichtlich wasserrechtlicher Genehmigungen und technischer Umsetzungen. Es wurden auch Fragen der Bürger zu möglichen Anschlusszahlen und Kosten beantwortet.

4. Kinderhaus und Waldkindergarten:

Aufgrund der hohen Kinderzahl in Höhenrain stand auch das Thema des Kindergartens auf der Agenda. Neben der Fortführung des Waldkindergartens, dessen Pachtvertrag bald ausläuft, wurde über die Sicherheit der Kinder bei der Begehung der schmalen, steilen Gmeinwieser Straße diskutiert. Zudem wurde über die Pläne für den Ausbau des bestehenden Gemeindehauses zu einem neuen Kinderhaus gesprochen, wobei in der nächsten Gemeinderatssitzung weitere Details zu Kosten (ca. 7,5 Mio. €) und Zeitrahmen erläutert werden sollen.

5. Geh- und Radwege:

Radwegverbindungen und Wald- und Feldwege wurde ebenfalls thematisiert. Es gab zahlreiche Hinweise von Bürgern, etwa zur Wiederherstellung des Bierweiherwegs oder zum Zustand vom Kreuzweg von Kirchdorf nach Kleinhöhenrain. Fragen zur Beleuchtung und zur Verkehrssicherung wurden ebenfalls aufgegriffen.

6. Baugebiet Mayr-Anger:

Ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema war das Baugebiet Mayr-Anger. Hier wurden Aspekte wie Hangsicherung, Erschließung, Wasserrechte und die geplante Nutzung besprochen. Bürgermeister und Bauamtsleiter betonten, dass alle wasserrechtlichen Fragen und die Kapazität der Kläranlage noch abschließend geklärt werden müssen, bevor es zu einer endgültigen Planung kommt.

7. Mobilfunkmast und weitere Infrastruktur:

Kurz kam noch der Stand des Mobilfunkmastes zur Sprache, dessen Inbetriebnahme voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 erfolgen soll.

8. Bürgerfragen und Vereinskartell:

Zum Abschluss der Sitzung wurden diverse Fragen aus der Bevölkerung beantwortet - von Themen rund um das Windrad, über öffentliche Wege bis hin zu spezifischen Anliegen der Ortsvereine bezüglich Turnhalle und Lagerflächen. Insbesondere der Austausch mit den Vereinen wurde als wichtig erachtet, um gemeinsame Lösungen zu finden.

9. Zukunft des Ortsrats und Neuwahl 2026:

In einem abschließenden Ausblick ging es um die Zukunft des Ortsrats. Es wurde betont, dass Engagement und Kooperation entscheidend sind, und Michael Hofstetter forderte interessierte Bürger auf, sich bei der nächsten Wahl zu bewerben. Dabei wurde klargestellt, dass der Ortsrat als wichtige beratende Instanz für den Ortsteil und als Schnittstelle zur Gemeindeverwaltung fungiert.

Fazit:

Die Ortsratsversammlung in Höhenrain war geprägt von intensiven Diskussionen, konstruktiven Rückmeldungen und einem regen Austausch zwischen Ortsrat, Verwaltung und Bürgern. Trotz der kontroversen Themen - von Schul- und Straßensanierungen über Nahwärmeversorgung bis hin zu Verkehr und kommunaler Infrastruktur - zeigte sich das gemeinsame Ziel, die Lebensqualität im Ortsteil kontinuierlich zu verbessern. Die Veranstaltung war ein gelungenes Beispiel für bürgernahe Kommunikation und direkte Beteiligung in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham.

Donnerstag, 25. April 2024

Ortsratsversammlung 2024


Der Einladung des Ortsrats waren sehr viele Höhenrainer gefolgt, so dass noch zusätzliche Stühle und Tische in den Saal vom Gasthof Großhöhenrain gebracht werden mussten.

Ortsratssprecher Michael Hofstetter begrüßte alle Anwesenden und zeigte sich erfreut über den großen Andrang. Als Agenda stellte er vor:


Tagesordnung

  1. Nahwärmeversorgung
  2. Gemeindehaus
  3. Radweg Laus-Großhöhenrain
  4. ISEK
  5. Windrad
  6. Bebauungsplan Mayr-Anger
  7. Bioenergie
  8. Vereinskartell
  9. Neuer Mobilfunk-Standort

Nahwärmeversorgung

Stefan Schmid will eine Nahwärmeversorgung in Großhöhenrain verwirklichen und wird dabei von der Firma ENERPIPE aus Hilpoltstein unterstützt. 

Herr Andreas Haubner von der Firma ENERPIPE erläuterte die Vorteile einer Nahwärmeversorgung. Die geplante Heizzentrale wird mit Hackschnitzeln betrieben, und das Leitungsnetz wird je nach Anzahl der Abnehmer dimensioniert. In den Häusern bleiben alle Anlagen erhalten, nur die Heizung wird entfernt, und es wird ein Pufferspeicher von 800-1000 Litern installiert. Die Eigentumsgrenze ist nach dem Pufferspeicher, der im Eigentum der Nahwärme bleibt, was förderrelevant ist.

Es haben sich schon viele Interessenten gemeldet, wer noch interessiert ist, kann sich noch bei Stefan Schmid melden. Eine hohe Teilnehmerzahl ist wünschenswert, um das Projekt sinnvoll umzusetzen. Für den Anschluss gibt es auch einige Förderungen.

Gemeindehaus

Ortsratssprecher Michael Hofstetter informierte über die aktuelle Situation des Gemeindehauses in Großhöhenrain. Das drangebaute "Tessmannhaus" wurde ja erworben und es gab zwischendurch Diskussionen über die Nutzung für Vereine. Allerdings hat die Gemeinde einen großen Bedarf an Kindergartenplätzen. 

Daher wurde die Erweiterung des Kindergartens vom Gemeinderat beschlossen, mit Plänen für eine Kindergrippe im ersten Stock und Kinderhort für Hausaufgabenbetreuung der Grundschüler. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,7 Mio. €, und die Fertigstellung ist für 2027 geplant. 

Sonntag, 1. Oktober 2023

Ortsräte 2023


Wie jedes Jahr gab es auch heuer eine Sitzung im Rathaus mit den Ortsräten der Gemeindeteile. Bürgermeister Johannes Zistl begrüßte am Anfang alle anwesenden Ortsräte, Gemeinderäte und Besucher. Dann folgten die Berichte der Ortsräte und weiterer Organisationen.

Ortsrat Feldkirchen

Hier wurde die ursprüngliche Idee des Ortsrats diskutiert, die Gemeinde im Interesse der Bürger und Gewerbetreibenden weiterzuentwickeln. Es wurde festgestellt, dass es an jüngeren Mitgliedern im Ortsrat mangelt, und der amtierende Ortsratssprecher erwägt, zurückzutreten. Verschiedene Themen wie die Umgehungsstraßendiskussion, der Dorfplatz und bezahlbarer Wohnraum wurden ebenfalls angesprochen.

Ortsrat Großhöhenrain

Thema waren die Verzögerungen beim Mobilfunk, wobei Bürgermeister Zistl erklärte, er habe schon mehrere leider erfolglose Anrufe geführt. Danach kam die endlich nach 10 Jahren geplante Sanierung des Gehwegs der Dorfstraße in Kleinhöhenrain und das Projekt Mayr-Anger zur Sprache. Hier gebe es keinen aktuellen Infos.

Bürgermeister Zistl erklärte, zum Mayr Anger gebe es inzwischen neue Erkenntnisse, die weitere Kosten verursachen für Eigentümer und Gemeinde. Dazu werde es eine Sondersitzung im November geben mit der Entscheidung, wie es weitergeht. 

Ortsrat Feldolling

Es habe verschiedene Veranstaltungen gegeben, wie einen historischen Dorfspaziergang, Steckerlfisch zum Mitnehmen, Ramadama und die Patroziniumsnachfeier.

Danach wurde noch die mangelnde Kooperation des Wasserwirtschaftsamtes hinsichtlich der Drainage an der Breitensteinstraße bemängelt. Man bekomme keine Infos. Bürgermeister Zistl erklärte, die Nutzung sei gerichtlich angeordnet und die gesteuerte Verwendung der Drainage sei geplant.

Ortsrat Vagen

Ausführliche wurden diverse Fußweg-Themen erläutert. Außerdem sei ein Buswartehäusl in der Vagener Au nötig.  Nach Vorschlägen zur Verkehrsberuhigung des Dorfplatzes in Vagen wurde noch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelobt.

Dienstag, 29. November 2022

Ortsratsversammlung Höhenrain


Ortsratssprecher Michael Hofstetter konnte 90 Besucher zur Ortsratsversammlung 2022 im Gasthof Vollert in Großhöhenrain begrüßen. Es waren einige Gemeinderäte gekommen (Hans Zistl, Georg Meixner, Sissi Spielmann, Heinz Oesterle, Georg Messerer), Franz Bergmüller, Bernhard Neumaier, Christiane Noisternig und Vinzenz Schaberl hatten sich entschuldigt.

Tagesordnung

Als Tagesordnung stellte Hofstetter folgende Punkte vor

  • Was tut der Ortsrat
  • Bericht über die letzten zwei Jahre
  • Baugebiet Mayr Anger
  • Stand beim Gemeindehaus
  • Neuwahl des Ortsrats
  • ISEK
  • Stand Mobilfunkmast
  • Stand Windrad

Samstag, 25. September 2021

Sitzungen September


 

Im September gab es schon einige Sitzungen vor der kommenden Gemeinderatssitzung am 28.09. 

Kurz zur Hauptausschuss-, Bauausschuss- und Ortssprechersitzung.

 

Hauptausschusssitzung am 14.09.2021

Offizielles Protokoll

In der Sitzung wurde einstimmig beschlossen den Burschenverein Höhenrain bei der Anschaffung
einer neuen Fahne
zum 90-jährigen Jubiläum 2022 mit 2.000 € von 11.000 € Gesamtkosten zu unterstützen.

Ebenfalls wurde beschlossen, die Renovierung des baufälligen Kriegerdenkmals in Unterlaus
mit 66% der nachgewiesenen Kosten, höchstens 6.000 €, zu unterstützen. Positiv wurde aufgenommen, dass der Verein ein Drittel der Kosten übernimmt, obwohl ja die Gemeinde für Mahnmäler zuständig ist.

Außerdem wurde einstimmig beschlossen die Bestreifung des Schulgeländes um das KUS durch die Firma "Security Service Rosenheim" bis auf weiteres fortzuführen mit jährlichem Bericht im Hauptausschuss. Die Bestreifung wurde einhellig positiv gesehen, da es in der Vergangenheit hohe Schäden durch Vandalismus gab. 

Bauausschusssitzung am 21.09.2021

Großes Thema war Tagesordnungspunkt 3, "Tekturantrag zum Einbau einer Austragswohnung sowie von 2 Ferienwohnungen in das ehemalige Gesindehaus, Irnberg 2".

Wie im ausführlichen Artikel im OVB dargestellt, sprachen sich Christiane Noisternig und Anton Kammerloher gegen die nachträgliche Zustimmung aus. Viele andere wie Samstl, Meixner, Oesterle, Henties. Spielmann und Hupfauer bedauerten den Ablauf und verwiesen darauf, dass die Rechtslage nichts anderes zulasse, als das Vorhaben zu befürworten. Die Privilegierung prüfe das Landwirtschaftsamt und um Sanktionen wegen des Bauens ohne Genehmigung kümmere sich das Landratsamt. 

So wurde der Bauantrag mit 7:3 befürwortet. 

Vinzenz und Pankratz Schaberl, reguläre Mitglieder des Bauausschusses, durften nicht mitdiskutieren und nicht abstimmen. Für Pankratz Schaberl stimmte sein Vertreter Heinz Oesterle ab. Der Vertreter von Vinzenz Schaberl Georg Schnitzenbaumer war zwar anwesend, stimmte aber nicht ab. Eine Vertretung ist nur mit Zustimmung des Vertretenen möglich.

Montag, 20. August 2018

GR-Sitzung 16.08.2018



Es sollte eine kurze Sitzung werden, weil man im Anschluss noch gemeinsam aufs Feldkirchner Volksfest gehen wollte. Trotz Vertagung eines umfangreichen Tagesordnungspunktes dauerte der öffentliche Teil dann doch eineinhalb Stunden. 

Vertagung Bebauungsplan "Im Kleinfeld"

Am Beginn der Sitzung stellte Anton Kammerloher einen Antrag zur Tagesordnung. Der Tagesordnungspunkt zum Bebauungsplan Nr. 96 „Im Kleinfeld“ solle wegen eines Anwohnerantrags zur polizeiliche Begehung vertagt werden. Grund für die Vertagung: Die Begehung sei noch nicht durchgeführt worden.
Franz Bergmüller wandte ein, es sei alles ausdiskutiert, alle Argumente ausgetauscht. Es gäbe kein neues Argument, daher sei er gegen eine Vertagung.
Bgm. Schaberl erklärte, mit der Begehung habe es noch nicht geklappt. Insgesamt sei die Verkehrssituation in der Vagener Au nicht optimal.
Klaus Anderl führte an: "Da totlts doch do untn!" (Dort unten ist doch tote Hose.) Das Ganze sei ein überzogenes Theater. 
(Anmerkung: Einstimmiger Beschluss der Planung bereits am 29.11.2016)

Schließlich wurde die Vertagung mit 10:7 Stimmen beschlossen.

Änderung der Geschäftsordnung- Annahme von Geschenken und Einladungen

Für den Bürgermeister ist der Gemeinderat zuständig, was dieser an Zuwendungen annehmen darf. Frau Bertozzi verlas den geplanten Text. Vorschlag war als noch angemessener Wert bis 200 €, Sachgeschenke gehören der Gemeinde. 
In der Diskussion kam der Vorschlag keinen Betrag zu nennen. So kam es dann zu folgenden Abstimmungen:
Die Streichung des Betrags wurde mit 4:12 abgelehnt, und die Änderung mit 13:3 angenommen.

1. Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die gemeindliche Volkshochschule Feldkirchen-Westerham

Ab 1.9.2018 kommt es zu einer Gebühren-Anpassung, welche mit allen Volkshochschulen im Mangfalltal abgesprochen wurde. Diese beinhaltet auch Änderungen zu den Rücktrittsgebühren.
Die Änderung wurde mit 17:0 angenommen.

Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 96 "Im Kleinfeld" gem. § 13 b BauGB; Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung

Vertagt, siehe Oben.

Antrag von GRM Josef Kamerloher vom 04.08.2018 zur Ergänzung der gemeindlichen Geschäftsordnung

 

Entschuldigung des Bürgermeisters

Für die Besucher der Sitzung, die noch nicht wussten, was der Antrag beinhaltet, begann es etwas verwirrend. Bgm. Schaberl begann sofort mit einer Entschuldigung. Er sei verkehrt verstanden worden. Ihm sei es nur darum gegangen, den Ortsräten besser Gehör zu verschaffen.

 

Sachverhalt

Aus der Diskussion und dem Antragstext ergab sich dann folgender Sachverhalt: 
Die Ortsräte bekommen in den Sitzungen des Umweltausschusses Gelegenheit über ihre Arbeit zu berichten und mit Gemeinderäten zu kommunizieren. Diese Lösung war in Absprache mit allen Fraktionssprechern gewählt worden. Außerdem erhielt der Umweltausschuss deshalb den Zusatztitel "Ausschuss für soziale Ortsentwicklung".

Durch die Ortsrat-Berichte kommt es zu sehr langen Umweltausschuss-Sitzungen. Daher dachte sich Hans Schaberl eine andere Lösung aus. 

In einer separaten Sitzung mit den Ortsräten sollen alle Themen gesammelt werden und dann in den zuständigen Ausschüssen besprochen werden. 

Diese Lösung wurde ohne Absprache mit den Ortsräten oder dem Gemeinderat den Ortsräten schriftlich mitgeteilt. Der Brief beinhaltete auch gleich den ersten Termin für eine Sitzung mit den Ortsräten.

Josef Kammerloher beantragte als Reaktion auf das Schreiben, die alte Lösung beizubehalten und den Ortsräten im Umweltausschuss ein allgemeines Rederecht zu geben.

Diskussion

  • Frau Pertozzi erklärte, die Gemeindeortnung lasse kein allgemeines Rederecht zu. Rederecht kann in Einzelfällen eingeräumt, aber nicht generell erteilt werden.
  • Bernhard Neumaier erinnerte daran, dass die bisherige Lösung so mit den Fraktionssprechern abgesprochen worden sei. Die Mitteilung einer Änderung per Brief sei unglücklich gewesen. Man müsse nun miteinander reden und eine einvernehmliche Lösung suchen.
  • Franz Bergmüller stimmte Bernhard Neumaier zu. Man brauche doch nur aus rechtlichen Gründen das Rederecht streichen und die Berichte belassen! Nach dem Vorschlag des Bürgermeisters könne man den Ausschuss auch gleich abschaffen.
  • Josef Kammerloher erklärte, er wolle als Gemeinderat die Möglichkeit haben, Ortsräte zu befragen. Es müsse Verbesserungen im Umweltausschuss geben. Es geht darum, mit den Leuten zu reden, wie es im Wahlkampf Hans Schaberl immer wieder versprochen habe.
  • Josef Hupfauer erzählte,sie hätten sich im Ortsrat Feldolling auch furchtbar geärgert. Erst nach einigen Diskussionen habe ihnen der Vorschlag des Bürgermeisters gefallen.
  • Christiane Noisternig gab zu bedenken, Gehör für den Ortsrat sei sehr wichtig. Aber ein allgemeines Rederecht sei uferlos. Man müsse eine Grenze ziehen. Der Antrag solle zurückgestellt werden und eine neue Absprache getroffen werden.
  • Christoph Langer forderte, die Ortsräte nicht abzuwerten. Sie seien wichtig. Der Umweltausschuss sei nie ernst genommen worden. Hans Schaberl mache die Angelegenheit zur Chefsache. Langer forderte die Räte auf, dem Bürgermeister die Chance für ein Jahr zu geben.
  • Dr. Kienle meinte, der Ablauf der Sitzungen liege im Argen. Ein Ausschuss sei kein Stammtisch. Ein geordneter Ablauf sei wichtig.
  • Der Bürgermeister erklärte, bei seiner Lösung würde es ein Protokoll geben und dann werde alles abgearbeitet.
  • Bernhard Neumaier stellte fest, die Regelung sei Aufgabe des Bürgermeisters. Allerdings müsse man so etwas besprechen, nicht einfach verordnen.
  • Bürgermeister Schaberl schloss, der schon bestehende Termin einer Ortsratssitzung soll für die Besprechung der zukünftigen Vorgehensweise und für Verbesserungsvorschläge genutzt werden.
Daraufhin zog Josef Kammerloher seinen Antrag zurück.


Brunnen Riedholz

Bernhard Neumaier fragte wie vor zwei Monaten schon einmal nach dem Stand beim Brunnen Riedholz. Dieser hätte im Sommer 2017 betriebsbereit sein sollen.

Bürgermeister Schaberl antwortete, die Genehmigung sei nun seit Kurzem da. Es fehle jetzt noch ein Drosselventil. Da der Druck zu hoch sei, brauche man eine Spezialanfertigung und die dauere. Dazu fehle noch ein Glasfaserkabel für die Steuerung. Die Lieferung dauere lange wegen der schwierigen derzeitigen Marktlage. Allerdings könne man auch vorübergehend manuell steuern.

Auf Nachfrage sagte Bürgermeister Schaberl auch, dass es zu Engpässen bei der Wasserversorgung gekommen sei. 

Bei der letzten Anfrage vor zwei Monaten hatte der Bürgermeister noch fest versichert, dass genügend Wasser vorhanden sei. Um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben, wird zur Zeit Wasser bei der Wassergenossenschaft Kleinhöhenrain zugekauft.

Samstag, 28. Oktober 2017

Ortsratsversammlung Höhenrain 2017


Begrüßung

Anfangs begrüßte Ortsratssprecher Michael Hofstetter Bürgermeister Schaberl und die beiden Gemenideräte Bernhard Neumaier und Klaus Samstl. Cristiane Noisternig und 2. Bürgermeister Günter Rutz hätten sich entschuldigt. "Und von den anderen Gemeinderäten hab ich nix g'hört."

Die Tagesordnung war:
  1. Begrüßung
  2. Rückschau
  3. Bericht
  4. Mobilfunkstandort
  5. Raiffeisenbank-Geschäftsstelle
  6. Fragen, Kritik, Anregungen

Rückschau

Hofstetter erklärte, eigentlich sei vor 5 Jahren der Arbeitskreis Schloss Höhenrain die Keimzelle des Ortsrats gewesen.
"Mit der geplanten Schule wars dann nix." meinte Hofstetter und so habe man vor dem nächsten Thema ein Vorbereitungsteam für den Ortsrat gebildet.
Am 20.10.2012 sei schließlich die Gründungsversammlung abgehalten worden, aus der unser Ortsrat hervorging.
Die Aufgaben seien damals wie heute, Bürgerinformation, Bündelung von Wünschen, Anträgen und Ideen der Höhenrainer, sowie parteienunabhängige Meinungsbildung. Außerdem gelte es, die Orts- und Detailkenntnisse der Bürger zu nutzen.

Bericht vergangenes Jahr

Der Ortsrat hat wieder viele Sitzungen und Versammlungen besucht.
Weitere Aktivitäten waren Besprechungen zur Sanierung/Umnutzung des Gemeindehauses, Pflegearbeiten mit dem Gartenbauverein und ein Treffen wegen dem neuen Mobilfunkstandort mit der Firma Abel Mobilfunk.

Stolz wies Hofstetter auf die Fertigstellung des Unterstandes für die Busschüler hin. Dieser wäre in nur drei Wochen aufgestellt worden, "…nachdem er uns vier Jahre beschäftigte." Bisher habe er nur positive Resonanz bekommen.

Danach berichtete Hofstetter über den Ärger mit der Umnutzung des Gemeindehauses. Das Landratsamt wollte den Musikraum von Musikkapelle und Chor im Dachgeschoss aus Brandschutzgründen sperren. Da ein Architekt Mitglied im Ortsrat sei, habe man Pläne gezeichnet und sich viel Arbeit gemacht wegen eines Fluchtweges und der Vergrößerung des Musikraumes.
Letztlich war dann das Thema plötzlich mit einer neuen Fluchttür erledigt. 20 Leute dürfen sich derzeit im Raum aufhalten, nach Einbau einer Brandmeldeanlage 30.

Kurz ging der Ortsratssprecher dann noch auf den Breitbandausbau ein. Nach Plan hätte er Ende 2015 fertig sein sollen, aber erst im Sommer 2017 sei es in Höhenrain soweit gewesen. Vor allem beklagte Hofstetter die miese Kommunikation der Telekom.

Dann erwähnte der Versammlungsleiter noch die vom Ortsrat organisierte Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl, die 150 Besucher ins Gasthaus Vollert brachte.

Der nächste Punkt war der Serpentinenweg in Kleinhöhenrain. Eine Treppe wäre ja nicht gebaut worden, da dies 35.000 € gekostet hätte. Nachdem der Weg durch die Witterung schwer beschädigt gewesen sei, und es einige Beschwerden gegeben habe, sei der Weg befestigt worden. Ein Geländer und Stufen hätte man abgelehnt, wie Hofstetter berichtete. Dann habe der Bauausschuss im März 10.000 Euro für Geländer und Stufen bewilligt. Bei einem Anruf bei Hr. Hunger zur Erinnerung, hätte dieser zugesagt, dass es gemacht würde. Bisher sei nichts passiert und im Moment wachse der Weg ziemlich zu.

Nächstes Thema war der schadhafte Außenputz beim Gemeindehaus, der vom Ortsrat 2013 gemeldet wurde und heuer 2017 zum Veteranenfest endlich repariert wurde.
Der Gemeindeinfokasten wurde dann neu angebracht. Der Kasten ist sehr niedrig aufgehängt und nicht in der Flucht zu den beiden Fenstern links und rechts. Nun stellt sich die Frage, ob man ihn mit der Oberkante auf Fensterhöhe setzen lassen soll, oder ob er so niedrig bleiben soll?

Der Spielplatz in Kleinhöhenrain ist aufgebaut. Erst hieß es, er kommt, wenn das letzte Haus steht. Die Bewohner schlugen vor, dass sie inzwischen einen Boltzplatz selber anlegen würden. Dies wurde auch gemacht. Hr. Hanrieder ließ dann auf Intervention des Ortsrats den Leuten Spielgeräte aus einem Katalog aussuchen, und nun ist alles fertig.
"Dies sei ein gutes Beispiel, wie es laufen soll." erklärte Michael Hofstetter. "Der Ortsrat macht den Kontakt und die Betroffenen kümmern sich dann selber."

Ein weiteres positives Thema sei der Festplatz. Da habe alles gut geklappt und er sei sehr gut geworden.

Der Ortsrat hat zur Raiffeisenbank-Filiale eine Info von Dr. Walter Müller vom Vorstand bekommen, dass die Filiale aus Rentabilitätsgründen geschlossen wird. Das Vorstandsmitglied habe angeregt, dass sich zur Gebäudeverwendung der Ort Gedanken machen solle.
Dazu habe es auch eine Besprechung mit den örtlichen Vertretern gegeben. Die Schließung erfolgt Ende März 2018, es bleibt aber ein Automatenstandort.
Später in der Diskussion wurde das Thema noch weiter besprochen. So äußerten sich auch die örtlichen Vertreter (Mitglieder der Vertreterversammlung der Genossenschaft) Toni Hermann sen. und Bernhard Neumaier. Es gäbe keine Chance den Standort zu retten, da seien die hart. Vorschläge für die Verwendung des Gebäudes könnten wohl gebracht werden, aber wenn die etwas Lukrativeres hätten, würden sie das machen.
Paul Feldschmidt erklärte noch, da gehe es rein um die Wirtschaftlichkeit. Die Zahlen passen nicht mehr, die Lage der Bank sei überhaupt schlechter und immer mehr Kunden nutzen Onlinebanking.

Mobilfunkstandort

Hofstetter berichtete: Im April sei die Telefonica und im September die Telekom wegen eines Handymasten-Standorts im Bereich Großhöhenrain/Kleinhöhenrain gekommen. Der Ortsrat habe sich ausführlich Gedanken gemacht. Vor allem Florian Lechner habe sich gekümmert, die Höhenprofile in eine Karte gezeichnet und Standorte geprüft. Letztlich wäre von vier möglichen Standorten der Beste  auf einem Gemeindegrundstück, von der Großhöhenrainer Wasserreserve Richtung Wald in der Nähe der dortigen Putenställe.

Der Ortsratssprecher erklärte, das Ziel heute sei es, herauszuhören wie die Stimmung ist. Es gäbe eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  1. Wir im Ort finden einen technisch sinnvollen Standort
  2. Die Firmen suchen Objekte, finden vielleicht einen oder mehrere Standorte und stellen irgendwo eventuell mitten in einem Ort einen Mast auf.
  3. Keiner findet was, dann herrscht Funkstille.

Danach begann eine angeregte Diskussion, in welcher der Besitzer der Putenställe die Sorge äußerte, dass er vom Veterinäramt oder einem anderen Amt wegen eines nahen Mobilfunkmasts Probleme bekommen könnte.
Bürgermeister Schaberl erklärte, Fr. Fuchs könne das schon klären, ob es Probleme mit der Viehhaltung geben könne, wenn der Standort wirklich in Frage kommt.

Wünsche und Anträge

Zum Schluss der Veranstaltung wurden noch einige Themen besprochen.
So wurde der Bürgermeister noch gelobt, dass der Lauser Steg wiederaufgebaut worden ist. Bürgermeister Schaberl erläuterte, dass das nun kein Steg mehr sei, sondern ein erweiterter Seeeinstieg. Der Bau sei auch viel aufwändiger gewesen, wie er gedacht habe. Ohne der Materialspende von Jülo, für die er sich nochmal bedankte, wäre es nicht gegangen.

Bevor Hofstetter die Versammlung um 22:30 Uhr aus Zeitgründen beschloss, wurde auch noch der Radweg von Großhöhenrain nach Feldkirchen angesprochen.
Der Ortsratssprecher erklärte, zwar sei die Situation jetzt anders mit dem Grundstück, an dem das Projekt damals scheiterte, aber es gäbe ja noch weitere Probleme. So habe es Bedenken gegeben, Kinder durch den einsamen Wald zu schicken. Außerdem gäbe es auch Probleme mit der Streckenführung beim Gut Staudach (Eigentümer ist eine Erbengemeinschaft) und am Kellerberg.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Jahresversammlung Ortsrat



Im November fand die jährliche Versammlung des Ortsrates Höhenrain statt.

Wieder waren sehr viele interessierte Besucher in den Gasthof Vollert zur Info- und Diskussionsveranstaltung gekommen.



Tagesordnung

Rückblick auf die letzte Versammlung
Kurze Erklärung zum Thema Ortsrat
Bericht über letztes Jahr
Laufende Projekte
Bericht von der Wasserversorgung Kleinhöhenrain
Was ist gut und was ist zu verbessern in der Gemeinde.

Zu Beginn gab Ortsratsvorsitzender Michael Hofstetter einen kurzen Rückblick auf die letzte Versammlung.

Kurze Erklärung zum Thema Ortsrat

Danach stellte er einige Punkte zum Thema Ortsrat heraus:
    Information
    Wünsche sammeln
    Bürger motivieren zu Engagement
    Orts Detailkenntnisse der Bürger nutzen
    Aber: Kein Platz für Einzelinteressen!

Bericht über das letzte Jahr

In seinem Bericht über das vergangene Jahr stellte Michael Hofstetter  den Besuch fast aller Gemeinderatssitzungen und vieler Ausschusssitzungen heraus. Dazu habe man monatlich Ortsratssitzungen abgehalten. Hinzu kamen Sitzungen der Ortssprecher der verschiedenen Ortsräte der Gemeinde, die Versammlung des sozialen Netzwerkes und der Besuch der Veranstaltung im KUS zu Flüchtlings- undAsylsituation
Beispielhaft stellte der Ortsratsvorsitzende dann einige Projekte aus dem Gemeinderat vor so das Gutachten zu den Mobilfunkemissionen und die Windkraftanlagen Gebiete. Außerdem wies er auf das Soziale Netzwerk hin, in dessen Beirat ja jeder Ortsrat der Gemeindeteile einen Vertreter entsendet. Zur Asyl-Veranstaltung im KUS und allgemein zur Flüchtlingsfrage forderte er:
Diskutieren ja, polemisieren nein. Und nur Infos aus sicheren Quellen weitersagen! Wer helfen will, kann sich an den Asylhelferkreis in Feldkirchen wenden.
Florian Lechner erklärte an dieser Stelle, sie hätten wegen Ausbildung und Arbeitskräfte Gespräche geführt. Junge Flüchtlinge für Ausbildung gäbe es nicht, Arbeiter würden irgendwann mal kommen. Der verwaltungstechnische Aufwand sei sehr kompliziert, aber man bekomme Unterstützung vom Arbeitsamt. Es sei in diesem Fall ebenso wie bei den Helfern, wo es mehr Anfragen als Flüchtlinge gäbe.

Querungshilfe Steffeweg

Michael Hofstetter fuhr fort, eine Aufgabe des Ortsrats sei es auch bei Bebauungsplänen eine  Stellungnahme abzugeben. Vor kurzem war dies erforderlich für die Querungshilfe Steffeweg.  Die Grundstücksverhandlungen seien ja gescheitert. Geplant war eine Verkehrsinsel mit Breite 1 m, was  sehr schmal mit Fahrrad/Kinderwagen ist. Die Straße hat dann noch zweimal 2,5 m und ist sehr schmal für die großen Traktoren. Der Anliegerin sei es eher um Verkehrsberuhigung oder Verlangsamung wegen der Schulkinder gegangen. Das Projekt habe sich nun erledigt. Eine Möglichkeit wäre jetzt noch ein elektronischer Zeigefinger, aber dazu wäre erstmal eine Verkehrszählung nötig.

Aufräumaktion

Danach erzählte der Ortsratsvorsitzende noch, dass im Frühjahr ein Ramadan mit dem Obst und Gartenbauverein durchgeführt worden sei. Der Verein machte an dem Termin auch seine turnusmäßige  Pflege der kommunalen Flächen und der Ortsrat organisierte eben eine Aufräumaktion.

Radweg nach Feldkirchen

Als nächstes berichtete Martin Stahuber über den Stand Radweg Großhöhenrain-Feldkirchen: Die Idee war es ja gewesen über Gemeindewege und wenig Neuerschließungen weg von der Straße im Wald den Radweg zu verwirklichen. So sei das Vorhaben auch in den Flächennutzungsplan gekommen. Bei der Aschhofenroute über Schweiger Putenstall seien bis auf einen Bauern alle Grundstückseigner einverstanden gewesen. Einer nicht, also würde nichts draus.
Nächster Plan: Radweg an der Kreisstraße entlang. Eine entsprechende Anfrage sei gestartet, eine Ortsbegehung von Gemeinde und Landkreis werde in Kürze stattfinden. Falls diese positiv verlaufe, werde es wieder Grundstücksverhandlungen geben.

Vorstellung Bushaus durch Architekt Werner Frach

Werner Frach stellte seinen Entwurf für ein Bushäuschen neben dem Kriegerdenkmal vor. Das Vorhaben stelle eine Aufwertung des Ganzen Platzes dar. Es sei ein gemeinsamer Naturstein-Bodenbelag geplant, es würde wie ein kleines Ortszentrum sein. Der Standort wäre an dieser Stelle, da hier die Kreuzung der Buslinien sei. Bei positiver Stimmung in Höhenrain will Bürgermeister Schweiger sich für die Übernahme der Materialkosten von 16.000 Euro  durch die Kommune einsetzen.

Diskussion

Es wurde von verschiedenen Besuchern Bedenken vorgetragen hinsichtlich der Pflege des Areals. Dazu wären beim Schneeräumen im Winter immer große Schneehaufen vom Parkplatz an der Stelle.
Es gab natürlich auch positive Stimmen, aber hauptsächlich meldeten sich Kritiker. Hauptpunkt war das Problem der Verschmutzung des Platzes, wenn er als allgemeiner Treffpunkt angenommen würde.
Michael Hofstetter meinte dazu: „Das ist immer das Problem, die Mehrheit beugt sich einer Minderheit.“
Hans Veicht äußerte sich sehr kritisch, ebenfalls wegen des Schmutzproblems.
Bernhard Neumaier sprach sich für die Planung aus, regte aber an noch Fahrradständer einzuplanen. Sepp Hermann befürwortete entschieden die präsentierte Planung und stellte heraus, die Jugend brauche einen Platz, das Schmutzproblem halte sich schon in Grenzen.

Bericht über Wasserversorgung durch Thomas Fischhaber

Auf Bitte des Ortsrat stellte der Vorsitzende der Wasserversorgung Kleinhöhenrain Thomas Fischhaber einige Punkte vor.
Die Wasserversorgung wurde 1902 von 9 Leuten gegründet, damit nicht mehr jeder sein eigenes Wasser brauchte. 1975 kam Thal dazu. In den 70-ger Jahren schloss sich auch die Firma Höhenrainer der Wasserversorgung an. 1981 war das Wasser dann zu wenig und zu stark nitratbelastet, daher kam es zum Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung über Aschhofen. Damals war das Nitrat so hoch, dass nur durch Mischung mit Gemeindewasser die Grenzwerte eingehalten werden konnten. Damit stand man vor der Frage, Auflösung der Genossenschaft oder einen neuen Brunnen bohren.
1996 wurde der Brunnen Riedholz erschlossen.
2000 war der Hochbehälter oberhalb der Firma Höhenrainer fertig mit zwei mal 800 Kubikmeter Fassungsvermögen. Es werden auch Aschhofen und Wertach versorgt wegen eines Vertrags, den die Gemeinde mit der Genossenschaft als Finanzierungshilfe abschloss.
2010 begann man erneut nach Wasser zu suchen, da nur ein Brunnen zu unsicher ist.
2014 ging dann der Brunnen 2 in Betrieb, als reiner Ersatz.
Die Kosten für den ersten Brunnen und den Hochbehälter waren 1,5 Millionen Euro auf 20 Jahre finanziert.
Ein Haushalt braucht ca. 120 m³ Wasser im Jahr. Der Tagesverbrauch ist bei 450 bis 800 m³.
Der  Gesamtverbrauch ist 200.000 m³ pro Jahr mit steigender Tendenz.
Es besteht ein Verbund mit der kommunalen Versorgung in Feldkirchen und darüber mit Westerham und Feldolling.
Am Ende plädierte Fischhaber an alle, eine gute Wasserversorgung wertzuschätzen.
Gemeinderätin Elisabeth Spielmann fragte nach den Nitratwerten und ob UV Bestrahlung zum Einsatz komme?
Thomas Fischhaber erklärte, bei ihnen gäbe es keine Bestrahlung, bisher passe alles. Das Nitrat liege bei 15 mg (Feldkirchen ca. 50 mg).
Uli Vollert fragte nach dem Zustand des Leitungsnetzes, und ob es oft zu Brüchen komme? Thomas Fischhaber antwortete, sie hätten lauter Kunststoff-Leitungen, die hier gut hielten. In Westerham in Kiesboden hätten sie große Probleme damit, da es dauernd Löcher durch Steine gäbe.
Erst vor kurzem habe man bei Arbeiten in Kleinhöhenrain eine 40 Jahre alte Leitung ausgegraben, noch in Topzustand.
Hubert Vollert und dann Florian Lechner sprachen danach noch großes Lob und Dank an Familie Fischhaber für ihre engagierte Arbeit aus.
Thomas Fischhaber wies noch dankend auf die vortreffliche Arbeit über viele Jahre von Karl Fischhaber sen. und Konrad Schöpfer hin.

Gut/Schlecht mit der Gemeinde

Michael Hofstetter meinte, dass Meldungen an die Gemeinde über das standardisierte Formular des Ortsrates nicht optimal funktionieren.

Gut, da erledigt

    Weitsprunganlage in Großhöhenrain
    Lose Dachplatten Gemeindehaus. (Sturmschaden)
    Straßenbegleitgrün an der Betonmauer in Kleinhöhenrain
    Schlossweiher wird wieder gemäht
    Absturzsicherung an der Dorfstraße in Kleinhöhenrain. Leitplanke war verbogen, wurde repariert, aber Ausführung mangelhaft. Treffen mit Hr. Hunger vereinbart
    Am Kreuzweg neuer Weg, aber sehr steil und rutschig.

Schlecht da offen

   Absturzsicherung an Dorfstr.
   Kreuzweg auf Gemeindeseite Umbenennung in Wanderweg der Sinne.
   Eine Straßenlaterne am Dorfausgang Richtung Kleinhöhenrain ist weg, nun ist es sehr dunkel.
   Offene Baustelle der Telekom am Pfarrhaus seit halbem Jahr, Kinder müssen auf die Straße ausweichen. Bürgermeister Schweiger erläuterte: Zur Zeit gäbe es mehrere solche Baustellen, teils nicht mal gemeldete. Breitband ist im Moment auch schlecht, da eben gebaut wird.
   Putz am Gemeindehaus.
   Ausgefahrene Bankette Hafnerschmid.

Thema Breitband-Internet

Zum Breitbandausbau berichtete Michael Hofstetter, dass Klein- und Großhöhenrain durch die Telekom erschlossen werden würde, da diese aus der Fördergebiet-Liste genommen wurden. In 2016 wird die Technik dort ausgebaut. Eine öffentliche Infoveranstaltung zum Thema wird am 26.11.15 im Rathaus um 19 Uhr stattfinden.
Am Schluss erklärte der Orstratsvorsitzende noch:
Für vieles ist die Gemeinde zuständig, aber nicht bei Allem gleich nach der Gemeinde schrein. Wir wohnen und leben hier, also selber auch Augen auf und sich engagieren!