Donnerstag, 23. Februar 2017
GR-Sitzung 21.02.2017
Einleitung
Franz Bergmüller stellte zu Beginn den Antrag, wegen Dringlichkeit einen von ihm eingereichten Antrag auf Sperrzeitenverkürzung noch in die heutige Tagesordnung aufzunehmen. Die Dringlichkeit sei wegen der Faschingsveranstaltungen gegeben.
Bürgermeister Schweiger erklärte, es gäbe keine Dringlichkeit, da die Faschingsveranstaltungen schon alle genehmigt seien. "Aber wir können gerne über die Aufnahme des Antrags in die Tagesordnung abstimmen."
Darauf wurde mit 12:6 Stimmen die Aufnahme beschlossen.
Wegen wiederholter Diskussionen in der Öffentlichkeit über einen drohenden hohen Schuldenstand bat Bürgermeister Schweiger Kämmerer Kannengießer darüber zu informieren.
Kannengießer erklärte, zum 01.01.2017 bestünden Schulden von 2,9 Mio €, was einer Prokopfverschuldung von 271,34 € entspräche. Dazu kämen die Schulden des Schulverbandes mit 84,18 €, zusammen also 355,52 € pro Kopf. Der Landesdurchschnitt läge bei 993 €.
Dazu sei 2016 ein Kredit von 1 Million Euro nicht in Anspruch genommen worden. 2 Millionen Kredit würden für den Sozialen Wohnungsbau für 0,99 % Zins fest auf 30 Jahre aufgenommen, wofür im Gegenzug Mieteinnahmen eingingen. Der Kämmerer schloss, die Rücklagen beliefen sich auf 3,6 Millionen Euro zum 01.01.2017.
Vorstellung der Kostenberechnung für das Mehrfamilienhaus Kapellenbach
Hr. Rehm vom Architekturbüro stellte die Planungen vor. Als erstes verwies er auf den schwierigen Untergrund, Mergelboden und hohes Grundwasser. Daher ist eine weiße Wanne für den Keller nötig. Es ergäben sich Gesamtkosten von 3,7 Mio € brutto bei 1.183 qm gesamte Wohnfläche. Nach Verkauf der 15 Stellplätze in der Tiefgarage ergäben sich 2.900 Euro/qm (kalkuliert aus den Baukosten ohne Grundstück und Erschließung).
Die Planungen wurden mit 20:3 Stimmen angenommen.
Erlass Friedhofssatzung (FS)
Die vorgestellte Satzung wurde einstimmig angenommen.
Erlass Friedhofsgebührensatzung(FGS)
Die Gebührensatzung wurde einstimmig angenommen.
Trachtenverein Höhenrain; Zuschuss zum Bühnenneubau
Es wurde eine Beteiligung von 63% an den Materialkosten bis höchstens 8.500 Euro einstimmig beschlossen.
Hochwasserrückhaltebecken Feldolling; Aussetzung des Klageverfahrens wegen dem ergänzenden Planfeststellungsverfahrens.
Die Anfrage auf Aussetzung vom Gericht wurde auf Anraten der Rechtsanwaltkanzlei Schneider u. Kollegen mit 18:5 angelehnt.
Antrag auf Informationen über die geplante Klärschlammtrocknungsanlage in Hornau
Nach einer Nachfrage in Bruckmühl liegen noch keine entsprechenden Nutzungs-Anträge vor.
Antrag"Tempo 30-Zone" für Schulstraße und Umgebung
Fr. Birner, Hr. Kammerloher und die SPD hatten Anträge gestellt. Schließlich wurde für das ganze Quartier Zone 30 km/h mit 5 Gegenstimmen beschlossen.
Antrag auf Verbesserung/Ersatz des Ratsinformationssystems
Josef Kammerloher erläuterte, das System sei zu komplex und Recherchen schwierig. Er bot an als Experte bei solchen Systemen bei Verbesserungen zu helfen. Es wurde einstimmig beschlossen, ab Mitte Mai mit der Verwaltung, der Softwarefirma und Josef Kammerloher einen entsprechenden Termin zu machen.
Außerdem wurde mit 12:11 Stimmen beschlossend, das System beizubehalten.
Freigabe des Ratsinformationssystems für alle Homepage-Besucher
Josef Kammerloher sagte, im System stünden keine Infos zu nicht öffentlichen Sitzungen. Daher könne man es allgemein freigeben.
Der Antrag der Verwaltung wegen zu geringem Interesses der Bürger den Zugang abzulehnen wurde mit 13:10 Stimmen abgelehnt.
Die Freigabe entsprechend dem Antrag von Josef Kammerloher wurde mit 13:10 angenommen.
Veröffentlichung älterer Ausgaben des Gmoabriafs
Es wurde einstimmig beschlossen, ab sofort die monatlich eingestellten Gmoabriaf stehenzulassen und zwar mit Fotos und Werbung.
Information über alle Anträge/Anfragen von Gemeinderäten mit Veröffentlichung.
Josef Kammerloher will, dass alle Anträge mit Bearbeitungsstatus und Bearbeiter immer aktuell im Informatiossystem stehen sollen. Er und Martin Oswald gehen davon aus, dass die Software diese Funktionalität schon hat.
Es wurde dann der Vorschlag von Bernhard Neumaier angenommen, die gewünschten Funktionen einzurichten, wenn kein Software-Entwicklungsaufwand entsteht.
Sperrzeitverkürzung
Nach kurzer Diskussion wurde eine Verkürzung der Sperrzeiten mit 17:6 Stimmen angenommen. Statt bisher Musikende 1:00 Uhr und Veranstaltungsende 2:00 Uhr werden nun 2:00 Uhr und 3:00 Uhr gelten.
Dienstag, 27. Dezember 2016
Die Aufstellungsversammlung im OVB
Die CSU-Aufstellungsversammlung am 02.12.2016 hat eine ungeahnte Menge von Leserbriefen nach sich gezogen. Ausgelöst wurden die zahlreichen Reaktionen von Beiträgen einiger CSU-Mitglieder. Diese waren als Besucher der Versammlung irritiert von der Berichterstattung über die Veranstaltung im OVB.
Zum Nachlesen stehen auch Berichte zur Versammlung im Blog sowie auf der CSU-Website. Außerdem gibt es schon einen Blogeintrag zum OVB-Artikel.
Bei der Fülle an Beiträgen konnte man leicht den Überblick verlieren. Darum hier eine Chronologie der Veröffentlichungen.

Dazu nun zum Nachlesen beginnend mit dem Bericht im OVB alle Reaktionen in chronologischer Reihenfolge.
OVB Montag 05.12.2016
Mit 68 von 88 Stimmen hat sich die CSU der Gemeinde Feldkirchen-Westerham dafür ausgesprochen, Bernhard Schweiger ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu schicken. Der zweite Bewerber, Martin Oswald, konnte bei der Aufstellungsversammlung nur knapp ein Viertel der Stimmen auf sich vereinen.
Feldkirchen-Westerham – Harte Bandagen hatten beide Bewerber angelegt. Martin Oswald etwa war erst im Oktober Mitglied der CSU geworden. Seine Aufstellung als Bürgermeisterkandidat sorgte innerhalb der Partei für Irritationen, wie bei der Versammlung deutlich wurde. Kritik mussten sich die drei Ortsvorsitzenden, Peter Röhrmoser, Rudi Haimerl und Georg Messerer, etwa von Christiane Noisternig anhören: „Die Situation ist delikat. Martin Oswald ist nicht irgendein CSUler. Er sitzt für die ,Pro Bürger` im Gemeinderat. Da fehlt mir die Nachhaltigkeit.“
Mit harten Worten sparte auch Johann Gleixner, stellvertretender JU-Vorsitzender, nicht: „Ihr Vorstände habt uns alle mit eurer Entscheidung überfahren.“ Enttäuscht sei die JU darüber gewesen, dass ein Bürgermeisterkandidat nicht in den eigenen Reihen gesucht worden sei: „Wir sind der Nachwuchs. Wir sind diejenigen, die die Plakate kleben“, so Gleixner. Er legte indes Wert darauf, dass er nicht Oswald als Person angreifen wolle: „Ich kenne Sie ja nicht mal.“
Die „harten und direkten“ Worte kamen indes nicht überall gut an. Martina Weber, selbst JU-Mitglied, fühlte sich ob der Pauschalisierung „missbraucht“: „Es ist nicht der richtige Weg, hier im Namen der gesamten JU gegen die Vorstandschaften zu wettern.“ Dies sah auch die Wahlleiterin, die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, so: „Klärt das bitte unter euch.“
Bürgermeister Bernhard Schweiger fokussierte seine Wahlvorstellung auf die Projekte, die in seiner Amtszeit realisiert wurden. Die lange Liste reichte von der Umsetzung des Hochwasserschutzes über die Trinkwasserversorgung, den Bau des Kultur- und Sportzentrums bis zur Neuplanung des Friedhofes und der angedachten Mensa.
Zum Nachlesen stehen auch Berichte zur Versammlung im Blog sowie auf der CSU-Website. Außerdem gibt es schon einen Blogeintrag zum OVB-Artikel.
Bei der Fülle an Beiträgen konnte man leicht den Überblick verlieren. Darum hier eine Chronologie der Veröffentlichungen.
Dazu nun zum Nachlesen beginnend mit dem Bericht im OVB alle Reaktionen in chronologischer Reihenfolge.
Amtsinhaber setzt sich durch
OVB Montag 05.12.2016Mit 68 von 88 Stimmen hat sich die CSU der Gemeinde Feldkirchen-Westerham dafür ausgesprochen, Bernhard Schweiger ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu schicken. Der zweite Bewerber, Martin Oswald, konnte bei der Aufstellungsversammlung nur knapp ein Viertel der Stimmen auf sich vereinen.
Feldkirchen-Westerham – Harte Bandagen hatten beide Bewerber angelegt. Martin Oswald etwa war erst im Oktober Mitglied der CSU geworden. Seine Aufstellung als Bürgermeisterkandidat sorgte innerhalb der Partei für Irritationen, wie bei der Versammlung deutlich wurde. Kritik mussten sich die drei Ortsvorsitzenden, Peter Röhrmoser, Rudi Haimerl und Georg Messerer, etwa von Christiane Noisternig anhören: „Die Situation ist delikat. Martin Oswald ist nicht irgendein CSUler. Er sitzt für die ,Pro Bürger` im Gemeinderat. Da fehlt mir die Nachhaltigkeit.“
Mit harten Worten sparte auch Johann Gleixner, stellvertretender JU-Vorsitzender, nicht: „Ihr Vorstände habt uns alle mit eurer Entscheidung überfahren.“ Enttäuscht sei die JU darüber gewesen, dass ein Bürgermeisterkandidat nicht in den eigenen Reihen gesucht worden sei: „Wir sind der Nachwuchs. Wir sind diejenigen, die die Plakate kleben“, so Gleixner. Er legte indes Wert darauf, dass er nicht Oswald als Person angreifen wolle: „Ich kenne Sie ja nicht mal.“
Die „harten und direkten“ Worte kamen indes nicht überall gut an. Martina Weber, selbst JU-Mitglied, fühlte sich ob der Pauschalisierung „missbraucht“: „Es ist nicht der richtige Weg, hier im Namen der gesamten JU gegen die Vorstandschaften zu wettern.“ Dies sah auch die Wahlleiterin, die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, so: „Klärt das bitte unter euch.“
Bürgermeister Bernhard Schweiger fokussierte seine Wahlvorstellung auf die Projekte, die in seiner Amtszeit realisiert wurden. Die lange Liste reichte von der Umsetzung des Hochwasserschutzes über die Trinkwasserversorgung, den Bau des Kultur- und Sportzentrums bis zur Neuplanung des Friedhofes und der angedachten Mensa.
Mittwoch, 14. Dezember 2016
GR Sitzung 13.12.2016
Die Sitzung war geprägt von vielen langen, interessanten Berichten der verschiedenen Referenten.
Zuerst gabs aber ein rechtlich nicht unkompliziertes Thema.
Neuerlass der
Erschließungsbeitragssatzung
Wegen gesetzlicher Änderungen waren einige Anpassungen nötig.
Außerdem wurde die Satzung an die Mustersatzung des Gemeindetags und örtliche
Gegebenheiten angepasst. Da viele Änderungen den Text sehr unübersichtlich
machen, wurde ein Neuerlass der Satzung unternommen.
Der Neuerlass der Erschließungsbeitragssatzung wurde einstimmig
beschlossen.
Bericht des
Feuerwehrreferenten
Feuerwehrreferent Bernhard Neumaier berichtete über die erfolgreiche
Digitalfunk-Umstellung, die Einweihung des Feldollinger Feuerwehrhauses und
weitere Themen. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den
Feuerwehren und der Wehren untereinander.
Auf Nachfrage von Franz Bergmüller bestätigte
Neumaier, dass auch die Strecke zwischen Percha und Unterlaus bei einer
Testfahrt immer Netzverbindung hatte.
Bericht des
Wirtschaftsreferenten
Wirtschaftsreferent Anton Kammerloher berichtete ausführlich
über seine zahlreichen Aktivitäten, vor allem auch im Breitbandausbau. Er
sprach über die Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung in der Gemeinde über Beratung,
Infrastruktur, Bau und gewerbliche Grundstücke.
Soziale Gemeinde
Feldkirchen-Westerham; Bericht "soziales Netzwerk/soziale Gemeinde"
Fr. Wallner vom sozialen Netzwerk stellte in einem umfangreichen
Bericht Aktionen, Tätigkeiten und Projekte des letzten Jahres vor. Näheres zum
Sozialen Netzwerk und seinen Aktivitäten auf deren Website. (http://soziales-netzwerk-fw.de/)
Bericht der Jugendreferentin
und der Familienbeauftragten
Die Familienreferentin Frau Lannig und Jugendreferentin Frau
Birner berichteten zusammen ausführlich über ihre Tätigkeiten und über die
Jugendarbeit. Auch der Vandalismus am KUS kam zur Sprache. Fr. Birner
kritisierte die in der Presse veröffentlichte Zahl von 70.000 Euro Schaden.
Diese müsse man relativieren. Die Schäden seien über einen langen Zeitraum
angefallen und ein einzelner größerer Einbruch mit Vandalismus habe sehr viel zu
der Summe beigetragen.
Samstag, 10. Dezember 2016
Aufstellungsversammlung Reaktionen
Nachdem die Aufstellungsversammlung nun eine Woche her ist kurz zu den Reaktionen.
Im Leserbrief "Ganz klarer Sieger" von Sepp Mayer im Mangfall Boten vom 09.12.2016 ist zwar eigentlich alles gesagt, aber ich muss einfach auch meinen Senf dazugeben.
Leserbrief: "Bester Mann" schutzlos
Im Mangfall Boten vom 07.12.2016 war ein Leserbrief, mit Vorwürfen
gegen die Vorstandschaft. Man habe Bernhard Schweiger zu wenig geschützt, weil
Martin Oswald als Gegenkandidat auftreten durfte.
Wie man‘s macht, ist‘s falsch.
Es wäre ein Leichtes gewesen für die Versammlung aus rechtlichen Gründen eine Nichtzulassung von Martin Oswald zu beschließen. Aber was hätten wir uns dann wohl anhören dürfen? Außerdem wollten wir nicht ganz am Anfang des Wahlkampfes massiv auf Konfrontation gehen. Und das Ergebnis hat uns ja recht gegeben.
Es wäre ein Leichtes gewesen für die Versammlung aus rechtlichen Gründen eine Nichtzulassung von Martin Oswald zu beschließen. Aber was hätten wir uns dann wohl anhören dürfen? Außerdem wollten wir nicht ganz am Anfang des Wahlkampfes massiv auf Konfrontation gehen. Und das Ergebnis hat uns ja recht gegeben.
Mangfall Bote: Amtsinhaber setzt sich durch
Etwas eigen war der Artikel über die Versammlung im Lokalteil des Mangfall Boten von
Montag 05.12.2016 mit der Überschrift "Amtsinhaber setzt sich durch". (Alle folgenden Zitate aus dem Artikel)
Harte Bandagen
Harte Bandagen
"Harte Bandagen hatten beide Bewerber angelegt."Gleich zu Beginn erwähnt die Schreiberin die „harten Bandagen“, welche die Bewerber angelegt hätten. Es kam aber zu keinem Schlagabtausch zwischen den Kontrahenten. Die beiden haben sich gegenseitig nicht mal erwähnt. Sie hatten also nicht "harte Bandagen", sondern "keine Bandagen" angezogen.
Kritikerin Noisternig
"Kritik mussten sich die drei Ortsvorsitzenden, Peter Röhrmoser, Rudi Haimerl und Georg Messerer, etwa von Christiane Noisternig anhören: „Die Situation ist delikat. Martin Oswald ist nicht irgendein CSUler. Er sitzt für die ,Pro Bürger` im Gemeinderat. Da fehlt mir die Nachhaltigkeit.“Da wird Christiane Noisternig als Kritikerin der Vorstandschaft angeführt, der sie selber angehört. Ihr ganzer Redebeitrag und auch das Zitat über die fehlende Nachhaltigkeit waren gegen Martin Oswald gerichtet. Wohl gab es in der Veranstaltung Kritik an der Vorstandschaft, aber sicher nicht von Christiane Noisternig.
Wahrscheinlich hat sie sich etwas missverständlich ausgedrückt!?
Zahlreiche Fürsprecher
"Fürsprecher für die jeweiligen Kandidaten fanden sich viele. Hubert Steffl etwa ergriff Partei für Oswald."Da wird’s nun ganz seltsam. Wer würde bei diesem Zitat, auf die Idee kommen, dass Hubert Steffl der einzige Fürsprecher von Martin Oswald war? Martin Oswald wurde zwar von 19 Mitgliedern gewählt, aber für ihn ausgesprochen hat sich nur ein einziger.
Auch der 2. JU-Vorsitzende Johann Gleixner – der im Gegensatz zu Cristiane Noisternig schon Kritik an der Vorstandschaft übte – hat sich beim einzigen etwas
lautstarken Redebeitrag deutlich
für Bernhard Schweiger ausgesprochen.
Kommentar
Irgendwie macht es den Eindruck, die Versammlung war der Schreiberin einfach zu langweilig, drum hat sie wohl gedacht, etwas Pepp kann nicht schaden. Wenn schon kein harter Lagerkampf in der CSU von Feldkirchen-Westerham ausgebrochen ist, kann man wenigstens darüber schreiben.
Unseren Kommentar haben Andreas und ich auch auf der Versammlung abgegeben, als wir einige Gstanzl sangen. Thomas Ströse hat sie tatsächlich aufgenommen, und so kann man sie hier nochmal hören. (Hätt noch besser geprobt werden müssen, OK.)
Der fehlende Text am Anfang ist:
Da Peter der woid, an scheena Rahma hobn, ...
Der fehlende Text am Anfang ist:
Da Peter der woid, an scheena Rahma hobn, ...
Sonntag, 4. Dezember 2016
CSU Aufstellungsversammlung
Die CSU der Gemeinde Feldkirchen-Westerham hatte zur Aufstellungsversammlung ihres Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 19. März 2017 in den Aschbacher Hof geladen.
Zahlreich waren die CSU-Mitglieder der Einladung der Vorstandschaft gefolgt.
Begrüßung
Zu Beginn begrüßte der
Vagener Ortsvorsitzende Rudi Haimerl die CSU-Mitglieder, sowie die Bundestagsabgeordnete
Daniela Ludwig.
Danach übernahm CSU-Vorsitzender Peter Röhrmoser die
Versammlungsleitung.
Als Erstes bestimmte die Versammlung Daniela Ludwig als
Wahlleiterin.
Kandidaten-Vorschläge
CSU Vorsitzender Peter Röhrmoser schlug den amtierenden
Bürgermeister Bernhard Schweiger als den am besten geeigneten Kandidaten vor.
Als weiteren Vorschlag brachte daraufhin Hubert Steffl
Martin Oswald. Er stellte heraus, Oswald sei ein junger Mann, damit ein
zukunftsträchtiger Kandidat. Mit seiner offenen Art komme er gut an und sei
stark vernetzt in den Vereinen.
Gemeinsamer Listenkandidat?
Daniela Ludwig erläuterte, wenn ein Vorgeschlagener schon
für eine andere Liste nominiert sei, müsse die Versammlung zuerst eine
grundlegende Entscheidung fällen. Nämlich ob man einen gemeinsamen Kandidaten
mit anderen Listen aufstellen wolle, oder einen reinen eigenen
Listenkandidaten.
CSU-Fraktionssprecher Bernhard Neumaier sprach sich
daraufhin für einen gemeinsamen Kandidaten aus. Man wolle ebenfalls - wie im
heutigen Mangfall Boten angesprochen - Gräben schließen und Offenheit zeigen.
Mit 59:26 Stimmen entschied sich die Versammlung daraufhin
für einen gemeinsamen Kandidaten. Damit hatte die Versammlung Martin Oswald zur
Abstimmung zugelassen.
Vorstellung der Kandidaten
Nun folgte die persönliche Präsentation der der Kandidaten.
Martin Oswald stellte seine persönlichen Verhältnisse und
seinen Werdegang vor. Ohne auf Sachthemen einzugehen erklärte er, dass er sich
für die Gemeinde einsetzen und für alle Bürger arbeiten wolle.
Bürgermeister Schweiger stellte in einer kurzen Präsentation
viele erfolgreiche Projekte vor und gab auch Ausblick auf zukünftige Themen und
Vorhaben.
Wortmeldungen
Danach gab es einige Wortmeldungen, die sich alle für
Bürgermeister Schweiger aussprachen. Von einigen Gemeinderäten wurde sein
Engagement, seine Kompetenz und seine ehrliche Art gelobt. Er zeige noch keine
Anzeichen von Amtsmüdigkeit und sei mit seiner zwölfjährigen Erfahrung und auch
seiner Vernetzung im Landkreis der ideale Kandidat.
Fraktionssprecher Bernhard Neumaier lobte ebenfalls die gute
Zusammenarbeit und Erfahrung und Kompetenz des Bürgermeisters. Dazu stellte er
fest: „Mit meiner Hilfe hat Martin Oswald nach der Gemeinderatswahl als 3.
Bürgermeister eine Chance bekommen!“
Martin Oswald habe womöglich zur Beruhigung der Situation im
Gemeinderat beigetragen. Aber von einem Mann, der weiß, dass er Bürgermeister
werden wolle, habe er weit mehr erwartet. Da sei in den Jahren im Gemeinderat
einfach zu wenig von Oswald gekommen.
Abstimmung
Nachdem es keine weiteren Wortmeldungen mehr gab, wurde die
geheime Wahl durchgeführt.
Die Abstimmung zwischen Bernhard Schweiger und Martin Oswald
ergab dann das klare Ergebnis von 68:19 Stimmen für Bürgermeister Schweiger.
Danach beschloss der Höhenrainer Ortsvorsitzende Georg
Messerer die Versammlung und verabschiedete die zahlreichen Besucher.
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