Samstag, 28. Oktober 2017

Ortsratsversammlung Höhenrain 2017


Begrüßung

Anfangs begrüßte Ortsratssprecher Michael Hofstetter Bürgermeister Schaberl und die beiden Gemenideräte Bernhard Neumaier und Klaus Samstl. Cristiane Noisternig und 2. Bürgermeister Günter Rutz hätten sich entschuldigt. "Und von den anderen Gemeinderäten hab ich nix g'hört."

Die Tagesordnung war:
  1. Begrüßung
  2. Rückschau
  3. Bericht
  4. Mobilfunkstandort
  5. Raiffeisenbank-Geschäftsstelle
  6. Fragen, Kritik, Anregungen

Rückschau

Hofstetter erklärte, eigentlich sei vor 5 Jahren der Arbeitskreis Schloss Höhenrain die Keimzelle des Ortsrats gewesen.
"Mit der geplanten Schule wars dann nix." meinte Hofstetter und so habe man vor dem nächsten Thema ein Vorbereitungsteam für den Ortsrat gebildet.
Am 20.10.2012 sei schließlich die Gründungsversammlung abgehalten worden, aus der unser Ortsrat hervorging.
Die Aufgaben seien damals wie heute, Bürgerinformation, Bündelung von Wünschen, Anträgen und Ideen der Höhenrainer, sowie parteienunabhängige Meinungsbildung. Außerdem gelte es, die Orts- und Detailkenntnisse der Bürger zu nutzen.

Bericht vergangenes Jahr

Der Ortsrat hat wieder viele Sitzungen und Versammlungen besucht.
Weitere Aktivitäten waren Besprechungen zur Sanierung/Umnutzung des Gemeindehauses, Pflegearbeiten mit dem Gartenbauverein und ein Treffen wegen dem neuen Mobilfunkstandort mit der Firma Abel Mobilfunk.

Stolz wies Hofstetter auf die Fertigstellung des Unterstandes für die Busschüler hin. Dieser wäre in nur drei Wochen aufgestellt worden, "…nachdem er uns vier Jahre beschäftigte." Bisher habe er nur positive Resonanz bekommen.

Danach berichtete Hofstetter über den Ärger mit der Umnutzung des Gemeindehauses. Das Landratsamt wollte den Musikraum von Musikkapelle und Chor im Dachgeschoss aus Brandschutzgründen sperren. Da ein Architekt Mitglied im Ortsrat sei, habe man Pläne gezeichnet und sich viel Arbeit gemacht wegen eines Fluchtweges und der Vergrößerung des Musikraumes.
Letztlich war dann das Thema plötzlich mit einer neuen Fluchttür erledigt. 20 Leute dürfen sich derzeit im Raum aufhalten, nach Einbau einer Brandmeldeanlage 30.

Kurz ging der Ortsratssprecher dann noch auf den Breitbandausbau ein. Nach Plan hätte er Ende 2015 fertig sein sollen, aber erst im Sommer 2017 sei es in Höhenrain soweit gewesen. Vor allem beklagte Hofstetter die miese Kommunikation der Telekom.

Dann erwähnte der Versammlungsleiter noch die vom Ortsrat organisierte Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl, die 150 Besucher ins Gasthaus Vollert brachte.

Der nächste Punkt war der Serpentinenweg in Kleinhöhenrain. Eine Treppe wäre ja nicht gebaut worden, da dies 35.000 € gekostet hätte. Nachdem der Weg durch die Witterung schwer beschädigt gewesen sei, und es einige Beschwerden gegeben habe, sei der Weg befestigt worden. Ein Geländer und Stufen hätte man abgelehnt, wie Hofstetter berichtete. Dann habe der Bauausschuss im März 10.000 Euro für Geländer und Stufen bewilligt. Bei einem Anruf bei Hr. Hunger zur Erinnerung, hätte dieser zugesagt, dass es gemacht würde. Bisher sei nichts passiert und im Moment wachse der Weg ziemlich zu.

Nächstes Thema war der schadhafte Außenputz beim Gemeindehaus, der vom Ortsrat 2013 gemeldet wurde und heuer 2017 zum Veteranenfest endlich repariert wurde.
Der Gemeindeinfokasten wurde dann neu angebracht. Der Kasten ist sehr niedrig aufgehängt und nicht in der Flucht zu den beiden Fenstern links und rechts. Nun stellt sich die Frage, ob man ihn mit der Oberkante auf Fensterhöhe setzen lassen soll, oder ob er so niedrig bleiben soll?

Der Spielplatz in Kleinhöhenrain ist aufgebaut. Erst hieß es, er kommt, wenn das letzte Haus steht. Die Bewohner schlugen vor, dass sie inzwischen einen Boltzplatz selber anlegen würden. Dies wurde auch gemacht. Hr. Harnrieder ließ dann auf Intervention des Ortsrats den Leuten Spielgeräte aus einem Katalog aussuchen, und nun ist alles fertig.
"Dies sei ein gutes Beispiel, wie es laufen soll." erklärte Michael Hofstetter. "Der Ortsrat macht den Kontakt und die Betroffenen kümmern sich dann selber."

Ein weiteres positives Thema sei der Festplatz. Da habe alles gut geklappt und er sei sehr gut geworden.

Der Ortsrat hat zur Raiffeisenbank-Filiale eine Info von Dr. Walter Müller vom Vorstand bekommen, dass die Filiale aus Rentabilitätsgründen geschlossen wird. Das Vorstandsmitglied habe angeregt, dass sich zur Gebäudeverwendung der Ort Gedanken machen solle.
Dazu habe es auch eine Besprechung mit den örtlichen Vertretern gegeben. Die Schließung erfolgt Ende März 2018, es bleibt aber ein Automatenstandort.
Später in der Diskussion wurde das Thema noch weiter besprochen. So äußerten sich auch die örtlichen Vertreter (Mitglieder der Vertreterversammlung der Genossenschaft) Toni Hermann sen. und Bernhard Neumaier. Es gäbe keine Chance den Standort zu retten, da seien die hart. Vorschläge für die Verwendung des Gebäudes könnten wohl gebracht werden, aber wenn die etwas Lukrativeres hätten, würden sie das machen.
Paul Feldschmidt erklärte noch, da gehe es rein um die Wirtschaftlichkeit. Die Zahlen passen nicht mehr, die Lage der Bank sei überhaupt schlechter und immer mehr Kunden nutzen Onlinebanking.

Mobilfunkstandort

Hofstetter berichtete: Im April sei die Telefonica und im September die Telekom wegen eines Handymasten-Standorts im Bereich Großhöhenrain/Kleinhöhenrain gekommen. Der Ortsrat habe sich ausführlich Gedanken gemacht. Vor allem Florian Lechner habe sich gekümmert, die Höhenprofile in eine Karte gezeichnet und Standorte geprüft. Letztlich wäre von vier möglichen Standorten der Beste  auf einem Gemeindegrundstück, von der Großhöhenrainer Wasserreserve Richtung Wald in der Nähe der dortigen Putenställe.

Der Ortsratssprecher erklärte, das Ziel heute sei es, herauszuhören wie die Stimmung ist. Es gäbe eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  1. Wir im Ort finden einen technisch sinnvollen Standort
  2. Die Firmen suchen Objekte, finden vielleicht einen oder mehrere Standorte und stellen irgendwo eventuell mitten in einem Ort einen Mast auf.
  3. Keiner findet was, dann herrscht Funkstille.

Danach begann eine angeregte Diskussion, in welcher der Besitzer der Putenställe die Sorge äußerte, dass er vom Veterinäramt oder einem anderen Amt wegen eines nahen Mobilfunkmasts Probleme bekommen könnte.
Bürgermeister Schaberl erklärte, Fr. Fuchs könne das schon klären, ob es Probleme mit der Viehhaltung geben könne, wenn der Standort wirklich in Frage kommt.

Wünsche und Anträge

Zum Schluss der Veranstaltung wurden noch einige Themen besprochen.
So wurde der Bürgermeister noch gelobt, dass der Lauser Steg wiederaufgebaut worden ist. Bürgermeister Schaberl erläuterte, dass das nun kein Steg mehr sei, sondern ein erweiterter Seeeinstieg. Der Bau sei auch viel aufwändiger gewesen, wie er gedacht habe. Ohne der Materialspende von Jülo, für die er sich nochmal bedankte, wäre es nicht gegangen.

Bevor Hofstetter die Versammlung um 22:30 Uhr aus Zeitgründen beschloss, wurde auch noch der Radweg von Großhöhenrain nach Feldkirchen angesprochen.
Der Ortsratssprecher erklärte, zwar sei die Situation jetzt anders mit dem Grundstück, an dem das Projekt damals scheiterte, aber es gäbe ja noch weitere Probleme. So habe es Bedenken gegeben, Kinder durch den einsamen Wald zu schicken. Außerdem gäbe es auch Probleme mit der Streckenführung beim Gut Staudach (Eigentümer ist eine Erbengemeinschaft) und am Kellerberg.

1 Kommentar:

  1. Michael Hofstetter29. Oktober 2017 um 17:10

    Gemeinderätin Sissy Spielmann hatte sich auch noch entschuldigt. Allerdings habe ich die eMail erst kurz vor der Versammlung erhalten und nicht mehr gelesen.

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